Nahaufnahme einer Wildbiene mit durchscheinenden Flügeln

Miombo-Wald · Sambia

Wildbienen-Honig aus den Miombo‑Wäldern Sambias

Zambee bringt naturbelassenen Waldhonig nach Deutschland – von Imkerfamilien, die mit modernen, waldschonenden Bienenstöcken arbeiten statt Bäume für traditionelle Rindenstöcke zu fällen. Gut für den Wald, gut für die Imkerfamilien, gut für Sie: unverarbeitet, mit allen wertvollen Inhaltsstoffen.

1,9 Mio. km²
Fläche des Miombo-Waldgürtels, über sieben Länder im südlichen Afrika
8.500
Pflanzenarten im Miombo – mehr als die Hälfte kommt nur hier vor
250+
Moderne, waldschonende Bienenstöcke, die zunehmend anstelle zerstörerischer Rindenstöcke eingesetzt werden
Bewaldetes Grasland in Sambia mit Zebras

Ökosystem

Einer der größten Trockenwälder der Erde

Der Miombo-Wald erstreckt sich über rund 1,9 Millionen Quadratkilometer durch Angola, die DR Kongo, Malawi, Sambia, Simbabwe, Tansania und Mosambik. Namensgebend sind die Bäume der Gattungen Brachystegia, Julbernardia und Isoberlinia, die im sambischen Hochland ganze Wälder bilden.

Über 8.500 Pflanzenarten wachsen hier, mehr als die Hälfte davon ausschließlich im Miombo. Für unsere Bienen bedeutet das ein riesiges, wildes Nahrungsangebot – ganz ohne Monokultur und ohne Pestizide.

Baobab in der sambischen Landschaft
Biene beim Sammeln von Nektar

Handwerk

Moderne Bienenstöcke statt gefällter Bäume

Traditionell wurden Bienenvölker in Sambia in Rindenstöcken gehalten – ausgehöhlten Rindenstücken, für die lebende Bäume geschält oder gefällt werden mussten. Vor Ort werden Imkerfamilien im Nordwesten Sambias ausgebildet und mit modernen, waldschonenden Bienenstöcken (Top-Bar-Hives) ausgestattet – bislang über 250 Stück bei mehr als 100 Imkerinnen und Imkern. So bleiben die Bäume stehen, und die Völker lassen sich leichter pflegen und ernten.

Geerntet wird durch Pressen der Waben – ganz ohne Zentrifuge, ohne Varroa-Mittel, ohne Antibiotika. So bleiben Pollen, Propolis und Enzyme erhalten, die bei stark verarbeitetem Honig oft verloren gehen. Das Ergebnis: ein bernsteinfarbener, naturbelassener Honig mit blumig-holzigen Aromen und mildem Süßegrad, der durch seinen hohen Fruchtzuckeranteil nur langsam kristallisiert – gut für Sie, weil er genau das bleibt, was die Bienen gemacht haben.

Erntezeit

Geerntet wird zweimal im Jahr: am Ende der Regenzeit im März/April und nach der kurzen Trockenzeit im August/September.

Dunkle Honigwaben mit Wildbienen
Victoriafälle am Sambesi
Ländliches Leben in Sambia

Warum es zählt

Stehende Bäume, die sich lohnen

Sambia hat zwischen 2001 und 2024 etwa 11 % seiner Baumbedeckung verloren – Brennholzbedarf und die Ausweitung landwirtschaftlicher Flächen sind die größten Treiber, dazu kommt das Fällen von Bäumen für traditionelle Rindenstöcke. Moderne, waldschonende Bienenstöcke drehen diesen Anreiz um: Bäume sind als Lebensraum für die Bienen mehr wert als gefällt.

Für Imkerfamilien wird der Wald damit zur Einkommensquelle statt zum Brennholzlager. Zambee kauft den Honig zu fairen Preisen direkt von Imkerfamilien in den Waldregionen Sambias und bringt ihn unverarbeitet nach Deutschland – für stehende Wälder, stärkere Gemeinschaften und einen Honig, der Ihnen guttut.

Elefantenfamilie in Sambia

Über uns

Über Zambee

Zambee steht für die Verbindung aus Zambia und Bee – der Biene. Wir bringen wilden Waldhonig aus dem Miombo nach Deutschland: naturbelassen, rückverfolgbar bis zur Imkerfamilie, ohne Zusätze und ohne Umwege.

Uns ist wichtig, dass ein fairer Anteil des Preises dort bleibt, wo der Honig herkommt – bei den Menschen, die den Wald seit Generationen pflegen, ohne ihn zu roden.

Löwen im hohen Gras in Sambia

Bald erhältlich

Der Zambee-Onlineshop startet in Kürze. Schreib uns – wir melden uns, sobald der erste Honig aus Sambia in Deutschland eintrifft.

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